Orgelkonzert

Sonntag, 23. August 2026

Kirche Maria Frieden

Manuel Tomadin (Triest)

Manuel Tomadin ist wahrscheinlich der höchstdekorierte italienische Organist bei internationalen Aufführungs- und Interpretationswettbewerben seiner Generation. Er unterrichtet Orgel am Conservatorio „G. Tartini“ in Triest und beschäftigt sich intensiv mit den Problemen der Aufführungspraxis von Renaissance- und Barockmusik, auch durch das Studium von Traktaten und Instrumenten dieser Zeit. Von 2001 bis 2003 studierte er an der Schola Cantorum Basiliensis in der Klasse von Jean Claude Zehnder. Von grosser Bedeutung für seine Ausbildung war auch der Unterricht bei Ferruccio Bartoletti und Andrea Marcon.

Manuel Tomadin konzertiert intensiv als Solist, in Ensembles oder als Liedbegleiter in Italien und ganz Europa. Er hat diverse Aufnahmen für renommierte Labels realisiert, wobei er hauptsächlich historische Orgeln aus Friaul-Julisch-Venetien, Holland und Deutschland verwendete. Die Aufnahmen von Bruhns-Hasse, Kneller-Leyding-Geist, Franz Tunder und Saxer-Erich-Druckenmüller, Krebs, wurden von der französischen Orgelzeitschrift „L’Orgue“ mit der höchsten Bewertung versehen. Die Gesamtaufnahmen von J. L. Krebs, F. Tunder, Padre Martini, C. Erbach, und die CD „Dezember 1705“ wurden für die Longlist des ‚Preises der deutschen Schallplattenkritik‘ nominiert. Tomadin ist auch künstlerischer Leiter des Orgelfestivals Orgelherbst – Autunno organistico J. S. Bach in Triest und Titularorganist der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Triest. Er ist Preisträger von vier nationalen und sechs internationalen Orgelwettbewerben, darunter des ersten Preises beim „Schnitger Orgelwettbewerb“ in Alkmaar mit dem Titel „Europäischer Organist des ECHO 2012“.